Unsere Pflegeeinrichtung

Das Seniorenheim Haus Elisabeth ist eine privat geführte Wohn- und Pflegeeinrichtung und besteht seit über 50 Jahren. In diesem Zeitraum ist das Haus immer wieder den aktuellen Bedürfnissen und Qualitätsansprüchen angepasst worden. Durch die übersichtliche Größe unseres Hauses, 37 Plätze in 12 Doppelzimmern und 13 Einzelzimmern, ist eine optimale Pflege und intensive Betreuung unserer Bewohner in gemütlicher und familiärer Atmosphäre bestens gegeben.

Selbstverständlich können die Zimmer auf Wunsch von den Bewohnern und deren Angehörigen individuell gestaltet und eingerichtet werden. 

 

Klicken Sie bitte die Bilder für eine größere Darstellung an.

 

 

Die Lage

Unser Haus liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung am Ufer des Möhnesees. Erholsame Spaziergänge in diesem Naherholungsgebiet bieten sich somit förmlich an. Zahlreiche attraktive Ausflugsziele wie z.B die Sperrmauer, das Naturschutzgebiet Arnsberger Wald oder die Drüggelter Kapelle etc. finden sich in der direkten Umgebung. Eine Anlegestelle des Ausflugsschiffes MS Möhnesee befindet sich unmittelbarer Nähe unseres Hauses. Weitere lohnenswerte Ausflugsziele, welche wir auch immer wieder regelmässig mit unseren Bewohnern ansteuern, finden sich in Bad Sassendorf und der Soester Altstadt.

Pflegeleitbild

"Bestmögliche Pflege ist unser Ziel", so lautet unser Pflegeleitbild. Die Pflege und die Versorgung der Heimbewohner orientieren sich an Ihren Bedürfnissen und Problemen, dem Wunsch nach mehr Selbständigkeit und Unabhängigkeit und die Achtung Ihrer Würde und Individualität.

Die ganzheitliche Pflege berücksichtigt im besonderen Maße die Biographie und die bisherigen Lebensgewohnheiten.

Durch das bestens geschulte und motivierte Pflegepersonal erhält der Heimbewohner gezielte Pflege und Unterstützung, um die Selbständigkeit möglichst lange zu erhalten und zu fördern; daher steht die aktivierende, mobilisierende Pflege im Vordergrund

Weitere Unterstützung zum Erhalt der Selbständigkeit findet der einzelne Bewohner im Angebot durch die Beschäftigungtherapie: Z. B. Gymnastik, Gedächtnistraining, Körperschule, Abendrunde, Koch- und Backgruppe u. s. w.

Um dies alles leisten zu können ist gut ausgebildetes und motiviertes Personal unabdingbar. Wir beschäftigen daher zu über 75 % examiniertes Fachpersonal, obwohl der Gesetzgeber nur eine Quote von 51 % fordert!

Durch ständige Weiterbildung aller Mitarbeiter und ständige Überarbeitung unseres Pflegestandards können wir uns immer an den aktuellsten Maßstäben und Standards messen lassen. 

Die Betreuung

Genauso wichtig wie die Pflege ist die Zuwendung, die ein Mensch erfährt. Gerade für ältere Menschen mit dementiellen Erkrankungen ist es wichtig, soziale Kontakte zu knüpfen und zu erhalten. Das Gefühl, gebraucht zu werden und alltägliche Aufgaben übernehmen zu können, läßt viele krankheitsbedingte Entbehrungen und Einschränkungen vergessen und macht das Leben lebenswert. Den Bewohnern dieses Gefühl zu geben, ist eine unserer vorrangigsten Aufgaben, welche uns viel Freude bereitet.

Gemeinsames Kochen und das weihnachtliche Backen mit den Kindern des benachbarten Kindergartens Lummerland ist für viele Bewohner einer der Höhepunkte. Gemeinsame Gymnastikrunden, Spaziergänge und Ausflüge lassen den Alltag und Krankheiten vergessen. Regelmäßige Spielerunden, Vorträge und Gedächtnistrainings erhalten und stärken die kognitiven Fähigkeiten.

Unsere Sozialarbeiterinnen werden bei der Planung und Durchführung zahlreicher Aktivitäten (Feste, Ausflüge, Bootsfahrten, Grillfeiern, Spielrunden etc.) durch viele engagierte ehrenamtliche Helfer unterstützt.

Eine Besonderheit unseres Hauses ist die intensive psychosoziale Begleitung und Beratung der Bewohner und auch deren Angehörigen durch einen Dipl.-Psychologen.

Weiterhin setzen wir mit großem Erfolg folgende Therapien ein:

  • Aromatherapie
  • Snoezelen
  • Musik- und Singkreis

Informationen über die angebotenen Veranstaltungen und Aktivitäten finden Sie unter Aktuelles.

Zur Betreuung gehören bei uns selbstvertsändlich auch das Erledigen von Einkäufen und Besorgungen, Begleitung bei Arztbesuchen etc.

 

Die Küche

Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme - Essen ist Lebensqualität! Unsere Bewohner stehen im Mittelpunkt. Um auf die individuellen Bedürfnisse (Diabetes, fettarme Ernährung, persönliche Vorlieben) unserer Bewohner am besten eingehen zu können, werden die Mahlzeiten von unserem Küchenteam (eine Ökotrophologin, ein Koch, Konditor, Bäcker, Hauswirtschafterinnen und Helferinnen) in der hauseigenen Küche jeden Tag frisch zubereitet. Die Verwendung frischester kontrollierter Zutaten versteht sich dabei von selbst. Dabei arbeiten wir mit Produkten und Zulieferern aus der Region.

Die eigene Küche - eine Besonderheit in der stationären Pflege - kann somit schnell reagieren und in kürzester Zeit auch Sonderwünsche oder kleine Leckereien zubereiten.

Das Küchenteam unseres Hauses unterstützt zudem unsere Bewohner beim gemeinsamen Backen und Kochen und ist somit fester Bestandteil der Betreuung. Auch unsere Küche arbeitet ständig nach den neusten Erkenntnissen und Standards der Ernährungsforschung.

 

Qualität / Anregungen / Kritik

Artikel des Soester Anzeigers zur MDK-Prüfung

Die Zufriedenheit unserer Bewohner ist unser wichtigstes Ziel!

 

Wir stellen uns gerne den höchsten Qualitätsansprüchen. Hierzu gehören eine intensive Auswahl der Mitarbeiter, deren ständige Weiterbildung sowie ein ausgezeichnetes Betriebsklima. Nur bestens geschulte und motivierte Mitarbeiter gewährleisten eine Pflege, wie man sie sich wünscht.

Unser Pflegedokumentationssystem wurde in enger Zusammenarbeit mit der Heimaufsicht des Kreises Soest und Abstimmung mit dem Medizinischen Dienst der Kranken- und Pflegekassen entwickelt.

Eine ständige Verbesserung der Pflege und Betreuung sind für uns eine selbstverständliche Voraussetzung für eine allumfassende Versorgung unserer Bewohner. Anregungen und Kritik von Bewohnern oder Angehörigen werden von uns sehr ernst genommen und sind uns Ansporn und Grundlage für eine ständige Verbesserung der Qualität. Wir sind für jede Anregung dankbar.

Ihre Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne persönlich oder telefonisch unter 02924/1883 oder  0173/6630269 (Heimleitung: Markus Sudhues) oder schriftlich (Postkasten im Flur des Erdgeschosses) entgegen. Sie können auch online über unser Kontaktformular mit uns kommunizieren. Wir werden Ihnen so schnell wie möglich eine Rückmeldung über die getroffenen Maßnahmen geben.

Wir stehen Ihnen jederzeit (auch an Wochenenden, Feiertagen oder Abends) für Gespräche und Beratungen zur Verfügung!

 

 

 

Qualitätsprüfung durch den MDK 2009

MDK-Qualitäts-Prüfung (06.10.2009)

Am 06.10.2009 führte der Medizinische Dienst der Kranken- und Pflegekassen (MDK) in unserem Haus eine Regelprüfung nach den §§ 114ff. SGB XI durch. Die Ergebnisse der Überprüfungen können ab November auf der Internetseite www.pflegenoten.de öffentlich eingesehen werden.

Wir möchten Ihnen das Ergebnis schon heute zugänglich machen. Gerne können Sie den kompletten Prüfbericht auch in unserem Hause einsehen.

Zusammenfassende Beurteilung (Original-Zitat):

"Angaben zur Prüfung und zur Einrichtung

Die Kooperation mit den Mitarbeitern der Einrichtung war sehr gut.

Die erforderlichen Auskünfte und Unterlagen zur Erstellung des Prüfberichts wurden bereitwillig zur Verfügung gestellt.

Ein pflegefachlicher Schwerpunkt liegt nicht vor. Durch Fremdanbieter wird die Versorgung mit Bewohnerwäsche, Flachwäsche, Hausreinigung und Speisen- und Getränkeversorgung sichergestellt, die Küche der Fremdfirma befindet sich in der Einrichtung untergebracht. Zusatzleistungen werden nicht angeboten.

In der Einrichtung sind derzeit insgesamt 34 Pflegeplätze belegt, die sich in 32 vollstationäre Pflegeplätze und 2 Kurzzeitpflegeplätze aufteilen.

Als besonders positiven Aspekt kann man die freundliche und familiäre Atmosphäre  in dem Haus benennen.

Der pflegerische Umgang der einzelnen Mitarbeiter mit den Bewohnern wurde als sehr umsichtig empfunden.

Im Rahmen der Überprüfung der Ergebnisqualität wurden insgesamt 5 Bewohner mit den Pflegestufen I – III gemäß SGB XI ausgewählt, um ein Gespräch zur Zufriedenheit und eine Überprüfung des Pflegezustandes durchzuführen. Das Einverständnis der Pflegebedürftigen und ihrer Betreuer wurde zuvor schon von der Einrichtung schriftlich für alle Bewohner eingeholt. Die entsprechenden Pflegedokumentationen wurden hinzugezogen.

Einer der per Zufallsstichprobe ausgewählten Bewohner war nicht auskunftsfähig, ein weiterer Bewohner konnte in der Pflegestufe nicht in die Befragung der Zufriedenheit einbezogen werden. Es äußerten sich alle sehr zufrieden mit der Versorgung und Betreuung.

Der Pflegezustand war bei allen Bewohnern gut.

Die behandlungspflegerischen Leistungen werden von der Einrichtung überwiegend korrekt durchgeführt, bei einem Bewohner waren sie nicht durchgehend abgezeichnet. Eine ärztliche Anordnung ist immer vorhanden. Die Kommunikation mit dem Arzt ist immer ersichtlich. Die verordneten Medikamente sind immer korrekt dokumentiert, der Umgang mit Medikamenten ist überwiegend sach- und fachgerecht, bei einem Bewohner war eine Bedarfsmedikation nicht vorrätig. Das pflegerische Schmerzmanagement ist immer sach- und fachgerecht. Kompressionsstrümpfe/-verbände sind immer überwiegend sachgerecht angelegt.

Die individuelle Planung und Umsetzung des Pflegeprozesses ist aus den Pflegedokumentationen bei guten Ansätzen mit wenigen Lücken zu entnehmen, zu verbessern ist die Planung individueller Pflegemaßnahmen unter Berücksichtigung der Wünsche und Gewohnheiten der Bewohner und eine strukturierte Risikoerfassung.
Im Rahmen der Qualitätsprüfung konnte überwiegend ein sachgerechter Umgang bei den auf den Pflegebedürftigen bezogenen Aspekten festgestellt werden. Teilweise wurden diese Aspekte unzureichend in den Pflegedokumentationen dargestellt. Insbesondere in den Bereihen Mobilität mit Sturzrisiko, Dekubitusgefahr, Kontrakturgefahr, Ernährung und Flüssigkeitsversorgung und Urininkontinenz mit und ohne Blasenkatheter besteht noch ein Verbesserungspotential. Der Aspekt Demenz wurde ausführlich und handlungsleitend in den Pflegedokumentationen dargestellt und geplant.
Alle festgestellten Verbesserungspotentiale aus den Bereichen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sind im Einzelnen im Maßnahmenkatalog dargelegt und dort zu entnehmen.


Allgemeine Angaben
 
Bei der Gestaltung der Wohnräume wird den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner nach Privatheit und Wohnlichkeit durch eigene Möbel, persönliche Gegenstände, Erinnerungsstücke sowie eigene Wäsche angemessen Rechnung getragen, abschließbare Fächer oder Schubladen stehen zur Verfügung, die Bewohner wirken bei der Gestaltung der Gemeinschaftsräume aktiv mit. Die strukturellen Anforderungen für Bewohner mit gerontopsychiatrischen Beeinträchtigungen werden durch entsprechende Bewegungs- und Aufenthaltsflächen, identifikationserleichternde Milieugestaltung oder individuelle Orientierungshilfen erfüllt, gesicherte Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien sind bisher nicht vorhanden. Die Bewohner können jederzeit die Pflegeeinrichtung verlassen bzw. betreten.


Ablauforganisation

Die Pflege ist im Sinne der Bezugspflege organisiert, eine personelle Kontinuität ist in der pflegerischen Versorgung der Bewohner geregelt.
Die fachliche Anleitung und Überprüfung grundpflegerischer Tätigkeiten von Pflegehilfskräften ist durch Pflegefachkräfte nachvollziehbar gewährleistet. Die Personaleinsatzplanung ist mit Blick auf den Versorgungs- und Pflegebedarf der Bewohner adäquat.


Qualitätsmanagement

Die Aussagen der Expertenstandards des DNQP zu den Themen Dekubitusprophylaxe, Pflegerisches Schmerzmanagement, Sturzprophylaxe und Kontinenzförderung werden im Rahmen des Qualitätsmanagements berücksichtigt, konkrete Maßnahmen sind zu dem Thema chronische Wunden geplant. Das Qualitätsmanagement wird nicht ausreichend im Sinne des PDCA Zyklus mit Überprüfung der Wirksamkeit und Anpassung der Maßnahmen gehandhabt.

Ein bedarfsgerechter prospektiver Fortbildungsplan für die Bereiche Pflege und soziale Betreuung liegt vor.

Die Informationsweitergabe erfolgt durch Übergabegespräche und schriftlich fixierten Regelungen, Dienstbesprechungen in den Bereichen Pflege, soziale Betreuung und professionsübergreifenden  Dienstbesprechungen finden nicht regelmäßig statt, dieses erfolgt während der Übergaben, Protokolle liegen nicht vor.

Schriftlich festgelegte und verbindliche Regelungen für Erste Hilfe Maßnahmen bei Pflegebedürftigen und Notfallregelungen liegen vor, die Mitarbeiter werden regelmäßig in Erster Hilfe und Notfallmaßnahmen geschult. Ein aussagekräftiges Beschwerdemanagement liegt vor und wird angewandt.


Hygiene

Der Gesamteindruck hinsichtlich Sauberkeit und Hygiene war gut. Die Einrichtung stellt ein angemessenes Hygienemanagement sicher. Innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Desinfektion und Umgang mit Sterilgut liegen vor, die Reinigung und Ver- und Entsorgung kontagiöser und kontaminierter Gegenstände ist geregelt. Die Durchführung innerbetrieblicher Verfahrensanweisungen wird regelmäßig überprüft und die Verfahrensanweisungen sind den Mitarbeitern bekannt, die erforderlichen Desinfektionsmittel sind vorhanden.


Verpflegung

In der Pflegeeinrichtung wird ein Speiseplan in gut lesbarer Form veröffentlicht. Es wird ein abwechslungsreiches, vielseitiges und bedarfsgerechtes Speisenangebot mit Wahlmöglichkeiten, Diätkost, Wunschkost, Speisenangebot für Bewohner mit Demenz und Bewohner mit Schluckstörungen gewährleistet. Die Darbietung von Speisen und Getränken orientiert sich an den individuellen Fähigkeiten der Bewohner. Es ist gewährleistet, dass der Zeitpunkt des Essens im Rahmen bestimmter Zeitkorridore frei gewählt werden kann. Kalt- und Warmgetränke werden kostenlos zur Verfügung gestellt, die Bewohner werden dabei über das Angebot nachvollziehbar informiert. Den Bewohnern werden Speisen und Getränke in angenehmen Räumlichkeiten und entspannter Atmosphäre angeboten.


Soziale Betreuung

In der Pflegeeinrichtung werden Leistungen der sozialen Betreuung in Form von Gruppenangeboten, Einzelangeboten, jahreszeitlichen Festen und Kontaktpflege zum örtlichen Gemeinwesen sowie zu den Angehörigen angeboten, die Angebote sind auf die Struktur und Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet.
Regelmäßige, nahezu tägliche Angebote der sozialen Betreuung für bettlägerige Bewohner und für Bewohner mit gerontopsychatrischen Beeinträchtigungen durch regelmäßige Aktivierung und Tagesstrukturierung sind erkennbar.
Die Eingewöhnung der Bewohner in die Pflegeeinrichtung wird durch Hilfestellungen zur Eingewöhnung begleitet, eine systematische regelmäßige Auswertung der Eingewöhnungsphase erfolgt noch nicht.
Auf der Basis eines Konzeptes wird Sterbebegleitung angeboten."